Gleichberechtigte Chancen in der persönlichen Bildung und in der beruflichen Entwicklung von Mädchen und Jungen im MINT-Bereich. Das ist die Wunschvorstellung. MINT steht für Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik. Die neuen Zahlen 2024 weisen nicht auf eine positive reale Entwicklung hin. Es bleibt wohl bei einer Wunschvorstellung.

Notwendig ist eine Verstärkung der Weiterbildungsmöglichkeiten besonders für weibliche Lehrkräfte und Quereinsteigerinnen. Suche ich Partnerschaften für ein „Robobumpcar“-Projekt, weil ich Fördermittel in Aussicht habe, finde ich nur männliche Kollegen in den pädagogischen Einrichtungen.

So kann der Anspruch „alle Jugendliche erreichen“ nicht gut gelingen. Der zweite Punkt der mir auffällt ist „Informatik kommt nicht mehr gut an“. KI und Robotik, digitaler Wandel in Naturwissenschaft und Technik ist ein interdisziplinäres Feld. Das muss in pä.Konzepten eine Rolle spielen. Die Konzentration auf Bildschirmorientierung, Virtualität, und Lernen mit bildschirmgestützter Simulation ist personalschonend aber nicht realitätsnah.


Eine frühe Förderung der Mädchen mit den gestalterischen Entfaltungsmöglichkeiten, die sich an ihren Interessen und Begabungen orientiert ist aktuell sehr notwendig. Ihre Eingangsvoraussetzungen unterscheiden sich oft von den Potentialen des männlichen Teils einer Jahrgangsstufe. Sie können diese Vorteile aber nicht entfalten. Die Gruppendynamik des Ausgleichs dieser Diversität bewirkt, dass sie ihre Potentiale nur zurückhaltend einsetzen können. 


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